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Plochinger wollen tolle Runde krönen

10.05.2019, VON HEINZ ULRICH SCHMID

Handball-Relegation

Die Handballer des TV Plochingen können erstmals den Aufstieg in die dritte Liga schaffen. Den ersten Anlauf dazu nehmen sie morgen (14 Uhr) im Relegations-Hinspiel beim MTV Rheinwacht Dinslaken.

Für die Spieler ist es einer der Höhepunkte in ihren Karrieren, dessen ist sich nicht nur der scheidende Plochinger Trainer Daniel Brack bewusst. Um dabei bestmöglich vorbereitet zu sein, reisen sie bereits heute an. Der Fan-Bus, der, so der stellvertretene Handballabteilungsleiter Dieter Hermann, ruckzuck voll besetzt war, wird am Samstag folgen. 60 Plochinger Fans, nur so hoch ist das Kontingent für den Gastverein, werden ihren TVP unterstützen und helfen, eine möglichst gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 18. Mai (20 Uhr) zu erzielen.

Über die Dinslakener, die Brack und Co nur von Video-Analysen kennen, ist natürlich nicht viel bekannt. „Ich weiß, dass sie einen sehr guten Rechtsaußen und eine gute Rückraum-Mitte-Kreis-Achse haben und sich auf ein euphorisches Publikum stützen können“, verrät Brack, für den der Aufstieg die Krönung seiner sechsjährigen Tätigkeit in Plochingen wäre. Er selbst wird in der nächsten Saison auf jeden Fall in der dritten Liga agieren, denn er wird ja bekanntlich Trainer beim VfL Pfullingen, für den er einst unter seinem Vater Rolf in der Ersten Bundesliga spielte.

Der TVP muss dreigleisig planen

Beim TV Plochingen laufen die Planungen ob des unerwarteten zweiten Platzes und der damit verbundenen Relegation indes dreigleisig, berichtet Hermann. Im besten Fall besiegt der TVP in der ersten Runde der Relegation mit Hin- und Rückspiel den Meister der Regionalliga Nordrhein MTV Rheinwacht Dinslaken. Dann ist der Aufstieg perfekt. Gehen die Plochinger aus diesen Duellen aber als Verlierer hervor, sind sie eine von sechs Mannschaften, die in Runde eins den Kürzeren gezogen hat, und die in zwei Dreier-Gruppen vier weitere Aufsteiger in die vier Staffeln der dritten Liga ausspielen. Sollten sie auch da scheitern, ginge es in der kommenden Saison in der Baden-Württemberg-Oberliga weiter. So ist Hermann mit seinem Team im organisatorischen Bereich extrem gefordert.

Speziell wenn die zweite Variante mit dem Aufstieg in den Gruppenspielen Realität werden sollte. Dann wäre das letzte Spiel Anfang Juni, und „die Drittliga-Saison beginnt schon am 24. August“, weist Hermann auf das enge Zeitfenster hin, dass dem neuen Trainer Michael Schwöbel dann zur Vorbereitung zur Verfügung stehen würde. „Und vier Wochen muss man den Spielern auch frei geben“, sagt Hermann. Nicht nur deshalb wäre es dem scheidenden Trainer Daniel Brack sehr recht, „wenn wir den Aufstieg so früh wie möglich, also in Runde eins, realisieren“.

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